implantate

Operation

In unseren nach den neuesten medizinischen und technischen Standards ausgestatteten Praxisräumen in unserer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Köln führen wir ambulante und stationäre Eingriffe durch. Diesbezüglich halten wir für Ihren stationären Aufenthalt ständig Betten auf unserer Station im selben Gebäude bereit. Über die Bettenstation sind wir auch für alle operierten Patienten 24 Stunden/Tag telefonisch erreichbar.

Darüber hinaus kooperieren wir mit dem Evangelischen Krankenhaus Köln-Kalk sowie St. Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind, mit dem wir im Rahmen des Kopf-Hals-Tumorzentrums eng zusammenarbeiten. Dort führen wir stationäre Operationen in unseren Belegabteilungen durch.

Selbstverständlich werden die Zahnimplantationen nach den modernsten apparativen und operativen Standards durchgeführt. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Einhaltung der aktuellen Hygienestandards.

Da die Zahnimplantationen je nach Befund individuell geplant und durchgeführt werden, stellen wir Ihnen an dieser Stelle lediglich einen generalisierten Ablauf eines zweizeitigen Eingriffs vor. Genauere Informationen zu Ihrem persönlichen Befund erhalten Sie von Ihrem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen.

Vorbereitung der Implantation

Die Zahnimplantationen werden unter sterilen Bedingungen nach den aktuellsten Hygienevorschriften durchgeführt. Je nach Art und Umfang der Implantation erhalten Sie eine lokale Betäubung, die ggf. zusätzlich durch eine Sedierung (Dämmerschlaf) ergänzt werden kann. Bei ausgedehnten Eingriffen oder auf Wunsch des Patienten werden Eingriffe auch in Vollnarkose durchgeführt, hierbei führt das Anästhesie-Team die Narkose durch, überwacht Sie und betreut Sie gemeinsam mit dem chirurgischen Team im Aufwachraum.

Ihr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg wird Ihnen empfehlen, falls Sie rauchen, den Nikotinkonsum vor und nach der OP zu unterlassen, da er den Heilungsprozess erschweren kann.

Sollten Sie an einer akuten Infektion erkrankt sein, ist anzuraten, den Operationstermin zu verschieben. Bitte melden Sie sich diesbezüglich in unserer Kölner Praxis.

Je nach vorliegendem Befund werden schon vor der Operation Antibiotika verabreicht. Auf Wunsch können unsere Patienten vor der Implantation ein leichtes Beruhigungsmittel bekommen.

Durchführung der Zahnimplantation

Die Dauer und der Umfang der Zahnimplantation hängen von der Anzahl der Implantate und der Komplexität der Operation ab. Wenn ein zusätzlicher Knochenaufbau oder separate Schritte zur Anpassung des Weichgewebes notwendig sind, können mehrere Eingriffe notwendig werden.

Bei leichten Knochendefiziten kann das Knochenersatzmaterial während der Operation eingebracht werden. Bei umfangreicheren Kieferaufbauten wird Eigenknochen aus dem Mundraum oder dem Beckenkamm transplantiert und eine Einheilungsphase abgewartet, bis implantiert werden kann.

Ist der Knochenschwund (Knochenatrophie) weit fortgeschritten, ist meist auch das Zahnfleisch "mitgewandert" und muss nach dem Knochenaufbau neu angepasst werden. Hierzu kann Zahnfleisch aus anderen Regionen des Mundes, z.B. dem Gaumen oder den Wangen, entnommen und transplantiert werden.

Mit Hilfe der dreidimensionalen Diagnostik (Digitale Volumentomografie) kann Ihr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg das Operationsfeld sehr exakt beurteilen und die Implantation präzise und schonend vornehmen.

Mittels der Bohrschablone werden die Insertionspunkte der Zahnimplantate genau bestimmt, das Zahnfleisch wird gestanzt und der Implantatkanal gebohrt. Danach wird das Implantat eingesetzt und ein primärer Wundverschluss durchgeführt.

Nach der mehrmonatigen Einheilungsphase wird das Zahnfleisch in einem zweiten Schritt geöffnet und die prothetische Phase eingeleitet.

Implantatgetragene Prothetik

In enger Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt wird das Implantat mit geeignetem Zahnersatz versorgt. Ihr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg legt das Implantat frei und platziert einen Zahnfleischformer (Gingivaformer). Während das Zahnfleisch optimal an das Implantat angepasst wird, erhalten Sie ein prothetisches Provisorium.

Unterdessen wird die Abdrucknahme zur Anpassung des Zahnersatzes durchgeführt. Der endgültige Zahnersatz wird nach etwa zwei Wochen mit der künstlichen Wurzel verbunden.

Im Rahmen der regelmäßigen Kontrollen in unserer Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Köln überprüfen wir unter anderem die Stabilität und Unversehrtheit des implantatgetragenen Zahnersatzes.

An dieser Stelle konnten wir Ihnen lediglich einen groben Überblick geben. Bitte sprechen Sie uns auf die Details an. Unser Team der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Köln hilft Ihnen weiter!